Warum du lieber nicht verliebt sein solltest
25. Juni 2019
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Das Ende der Ent-Täuschung

 

Das Ende der Ent-Täuschung



Lesezeit: 7 min


- „Das hätte ich nie von ihm/ihr gedacht!“

- „Wie kann er/sie es wagen mich so zu behandeln!“

- „Er/Sie hat mich so enttäuscht!“

Sätze, in denen sich jeder wieder erkennt als der Partner etwas getan hat, was du so nie von deinem Partner erwartet hättest. Solche Sätze fallen meist, wenn du von Deinem Partner enttäuscht worden bist. Oftmals in Situationen, in denen dich dein Partner hintergangen und betrogen hat. Fremdgehen ist hier das richtige Wort, das deiner Beziehung/Partnerschaft oder Ehe den entscheidenden Todesstoß versetzt.

Nur sehr wenige Beziehungen überleben solch ein Verhalten und das kann man auch gut verstehen. Wer hat schon Lust, sein Leben mit einem unehrlichen Partner zu verbringen. Nur liegst du mit diesem Gedanken richtig?


Vertrauen = Fehlanzeige



Wer sich an diesem Punkt im Leben zurück zieht, die Beziehung beendet und darauf hofft beim nächsten Partner wird es anders, der hat seine Berechnungen nicht mit dem Leben gemacht und wird bei in der nächsten Partnerschaft wieder enttäuscht werden. Da dir das Lebens etwas mitteilen möchte.

Jeder von uns wünschst sich einen ehrlichen und aufrichtigen Partner an seiner Seite, der treu ist und dir genau das gibt, wonach sich dein Herz sehnt. Nur die Frage stellt sich, bist du dir selbst ein treuer und ehrlicher Partner?


Die Endlosschleife



In meinen Coaching-Gesprächen fiel mir vor einiger Zeit ein immer wiederkehrendes Muster auf. Fast alle, die in ihrer jetzigen Beziehung von ihrem Partner betrogen wurden, wurden auch in vorherigen Beziehungen schon mal von ihren bisherigen Partnern betrogen.

„Schmerzhafte Erfahrungen die man sich echt sparen kann!“

Wie kann es sein, dass egal wie oft man den Partner wechselt immer wiederkehrende Situationen und Geschehnisse stattfinden. Obwohl man dachte: „Wenn ich mich vom Partner trenne, dann hört dieser Schmerz auf.“

Wenn wir uns von unserem Partner trennen ist das vergleichbar mit einer Erkältung. Wir glauben, wenn wir Medikamente bei einer Erkältung nehmen, verschwindet die Erkältung. Doch es sind nur die Symptome der Erkältung die verschwunden sind. Die eigentliche Erkältung ist immer noch da, nur die Symptome sind weg.

Mit dir und deinen Beziehungen ist es das gleiche. Wenn du den Partner wechselst, lässt du nur die Symptome verschwinden, aber nicht die Ursache des Problems. Denn die Ursache des Problems liegt in uns verborgen, das musste ich selbst sehr schmerzhaft feststellen als damals meine Ehe zerbrach und jede weitere Beziehung im gleichen Chaos endete.

Denkst du jetzt: Hey Nico, was meinst du damit? Was soll denn das bedeuten: „Die Ursache liegt in uns verborgen.“


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Deine Vergangenheit und du



Durch unsere Vergangenheit (Erziehung & Erfahrungen) sind wir so konditioniert, nur im Außen nach dem zu suchen was uns Erfüllung gibt. Wir suchen Erfüllung im Partner, im Aussehen des Körpers, das Haus, der Wohnung, das Auto, die Kleidung oder sogar mit unserem Wissen. So suchen wir an der Oberfläche nach dem was sich unser Herz ersehnt. Nur dort können und werden wir es nie finden.

Durch unsere Erziehung fehlt uns Menschen das Bewusstsein, dass äußere Dinge oder Besitztümer nichts mit dem zu tun hat was sich dein Herz eigentlich wünscht. Denn das einzige was zählt ist die „Liebe“ – und diese versuchen wir in äußerlichen und materiellen Dingen zu bekommen.

Wir bilden somit ein Selbstgefühl, das sich mit Dingen identifiziert und wundern uns, dass wir nie das Gefühl der Zufriedenheit in uns erleben. Wir täuschen uns somit selbst ohne es je mitzubekommen und übertragen diese Selbsttäuschung auf unseren Partner.

- Wir geben vor, jemand anhand unserer Ausbildung, unserer Stellung in der Gesellschaft zu sein.

- Wir geben vor, unsere neue Kleidung macht uns zu jemand besonderen.

- Wir geben vor, dass das was wir tun, sei es auf der Arbeit oder im privaten Bereich, so bedeutend ist und denken, ohne uns läuft hier nichts mehr.

- Wir geben vor, etwas zu sein, was wir gar nicht sind, nur um unser Leben nicht allein ertragen zu müssen. Und das beginnt schon beim ersten kennen lernen, weil wir ja alle so verzweifelt sind und es kaum mit uns selbst aushalten. Das schlimme daran: das alles geschieht völlig unbewusst.

Wir täuschen nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen um uns herum und wundern uns, dass wir von anderen enttäuscht werden.

Mit anderen Worten:

„Wir belügen und betrügen uns selbst und wissen es noch nicht einmal.“



Das kann man jetzt als schrecklich ansehen oder man ergreift die Initiative die dir das Leben bietet. Denn das Leben, Gott ist auf dieser Ebene genial. Das Leben erschafft für dich Situationen, in denen du erkennen darfst, wie sehr du dich selbst und andere täuscht.

Wir wollen so angenommen werden, wie wir sind und schaffen es noch nicht einmal die Welt um uns herum so anzunehmen. Stattdessen wollen wir nach außen hin gut dastehen und dafür tun wir alles, nur um unser Selbstbild aufrecht zu erhalten.

Das diese Verhaltensweise kaum erfolgsversprechend ist, wirst du sicherlich selbst schon mitbekommen haben. Denn erst wenn du erkennst, dir selbst das zu geben, was du dir von anderen wünschst, entsteht das Ende der Ent-Täuschung.

Auch wenn es so etwas Einfaches, wie die Liebe zu dir selbst ist.

Wenn wir unsere Hoffnung in den Partner, in materielle Dinge stecken, dass diese uns die Liebe geben sollen, die wir uns wünschen, können wir nur enttäuscht werden.


Die Erkenntnis - Vom Opfer zum Täter



Das beeindruckende an dem Ende der Ent-Täuschung ist im eigentliche Sinne die Erkenntnis: Dadurch das du die Menschen um dich herum getäuscht hast, verlierst du den Status der Opferrolle und wirst zum Täter.

Ein Täter hat keine Gnade verdient, zumindest solange nicht, bis er seine Schuld selbst erkannt hat und sich selbst verziehen hat. Und das, lässt das Leben dich spüren, immer und immer wieder.

Statt im Außen danach zu schauen, was dir andere Menschen und Dinge geben können, solltest du deine Schuld einfach akzeptieren und dich darauf konzentrieren, was du dem anderen geben kannst. Weißt du noch: Geben statt Nehmen.

Beginne mit kleinen Dingen, vergebe dir selbst und deinem Partner, ganz egal was er getan hat. Denn letztendlich hast du das gleiche getan, vielleicht nicht auf physischer Ebene.

Diese Erkenntnis bringt wieder das Gefühl von Verständnis und Toleranz in deine Beziehung. Ein Gefühl nachdem du dich bestimmt schon seit langem mit deinem Partner sehnst. „Von deinem Partner verstanden zu werden!“ Schenke deinem Partner Verständnis und du wirst sehen wie sich eure Beziehung wieder zum positiven verändern wird.

Solltest du Hilfe benötigen oder an irgendeiner Stelle nicht weiter wissen, so kannst du dich gern über mein Kontaktformular schreiben oder dich direkt auf ein persönliches Gespräch mit mir bewerben.

Also bis gleich,

dein Beziehungscoach, nico

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Wer schreibt hier eigentlich?


Nico Schmidt ist ausgebildeter Tischler und erlangte den akademischen Abschluss im Bereich der Erwachsenenbildung. Nachdem er die Welt nicht mehr so erleben wollte, wie sie ihm vorgesetzt wurde, entschloss er sich, Menschen dabei zu helfen, wie sie ihre Beziehungen wieder glücklicher, harmonischer und erfüllter gestalten können. Da jeder Mensch auf dieser Welt das Gefühl der wahren Liebe erfahren sollte.

Momentan entdeckt er die Welt und glaubt an das Gute im Menschen. Nico spricht davon, dass alle Menschen wieder die Liebe zu sich selbst entdecken sollten, weg von: Was können mirr andere Menschen geben, hin zu: Was kann ich anderen Menschen geben damit Leid und Habgier auf unserer Welt verschwinden.

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